Dienstag, Mai 25th, 2010...09:39
Autoversicherung im Ausland
Die Deutschen seien Weltmeister im Reisen, so hört man immer wieder, Jahr für Jahr. Neben dem Reisen ist auch das Auto ein Lieblingskind des durchschnittlichen Einwohners Deutschlands. So weit, so trivial, doch was macht man, wenn man diese beiden Lieblingskinder kombiniert und im Ausland Auto fährt?
Was nehme ich mit? – Eigenes Auto oder Mietwagen?
Es stellt sich zunächst die Frage, ob man sein geliebtes Fahrzeug mit nimmt, oder aber auf den Service eines Mietwagenanbieters zurückgreift, sei es, um dem Neuwagen keine gar zu wüsten Kratzer und Beulen zuzumuten (was man zwar auch noch viel mehr vermeiden sollte, wenn es sich beim Auto nicht um das eigene KFZ handelt, doch man kennt ja dann doch von klein auf die Ängste um das heiß geliebte neue Spielzeug…), wenn man in unbekanntes Terrain vordringt, sei es, weil das Reiseziel erheblich günstiger oder praktischer zu erreichen ist, wenn man das Flugzeug oder die Bahn zum Transportmittel auserkiest. Oder aber man möchte wenigstens bei An- und Abreise mal Fünfe gerade sein lassen können, denn schließlich hat man ja Urlaub, und der Übergang vom verhassten fremdbestimmten Arbeitsleben zur wohlverdienten Freizeit will ja auch zelebriert sein. Doch naturgemäß gibt es auch gute und verständliche Gründe dafür, nicht auf den eigenen fahrbaren Untersatz zu verzichten, ist der doch das Symbol der individuellen Bewegungsfreiheit, also gerade besonders auch Ikone des Ausbruchs aus der Fremdbestimmtheit des Alltags.
Mallorca ist überall
Doch was tut man, wenn es einmal kracht? Das tut es zwar meistens nicht, doch passieren kann es immer – man muss ja noch nicht einmal selbst die Schuld tragen. Und in diesem Falle kann es durchaus als weise herausstellen, eine Auslandsversicherung abgeschlossen zu haben, kann so ein Unfall doch ein jähes und überdies ruinöses Urlaubsende bedeuten. Dabei ist zu beachten, dass die Deckungssumme der Versicherung in anderer Herren Länder geringer ausfallen kann; so ist es in Griechenland etwa nur ein Zehntel der deutschen maximalen Schadensersatzsumme. Gut beraten ist man hier mit einer sogenannten Mallorca-Versicherung, einer Zusatz-Haftpflicht-Versicherung, die auch im Ausland (nicht nur auf Mallorca) dieser problematischen Situation Abhilfe schafft. Manche KFZ-Versicherungen schließen diesen Service bereits gratis ein – überprüfen Sie dies lieber, bevor Sie eine Versicherung zu viel abschließen oder aber ohne Versicherung in Ausland fahren. Denn sonst begleiten einen Unfall mit Personenschaden neben den Gespenstern von Erinnerungen und Gewissen schnell noch weitere Sorgen: der finanzielle Bankrott. Natürlich sei Ihnen gewünscht, dass alles glatt läuft. Und eine wunderschöne gute Reise!
Kommentar hinterlassen